Wii SNES RetroPort – ein Erfahrungsbericht

Wii SNES RetroPort - frisch aus dem BriefkastenEs wurde mal wieder Zeit für neue Hardware. Nachdem ich vor einiger Zeit schon den Super SmartJoy-Adapter getestet habe, mit dem man ein Super Nintendo-Gamepad per USB an einen PC anschließen kann, bin ich kürzlich über den Wii SNES RetroPort gestolpert – einem Adapter, mit dem man SNES-Gamepads in die Wii (oder den GameCube) stöpseln kann, für ein authentischeres Spielgefühl beim Zocken von Virtual Console-Titeln.

Das Teil kann man direkt beim Hersteller für 19 US$, Versand nicht mit eingerechnet, bestellen. Da aber der €-$-Wechselkurs zur Zeit ja ziemlich günstig ist, zahlt man für alles nicht viel mehr als 20 €. Und es lohnt sich wirklich! Ich habe den Adapter direkt mit Super Castlevania IV auf der Virtual Console getestet. Er funktioniert anstandslos, weder der SNES- noch der GameCube-Stecker wackelt. So habe ich Super Castlevania IV dann auch direkt mal durchgespielt. Man kann also SNES-Spiele zocken, als ob man vor einem echten Super Nintendo sitzen würde. Ein weiterer Vorteil: da man den Classic Controller, der ja an die Wiimote angeschlossen wird, nicht verwenden muss, braucht man auch keine Batterien. Wenn man sowieso mehr VC-Spiele als richtige Wii-Spiele spielt, kann man daher mit der Zeit eine Menge Geld sparen.

Ich hatte überlegt, ob ich mir vom Hersteller auch direkt einen NES-Gamepad-Adapter für Wii kaufen soll, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Das macht vielleicht Sinn, wenn man ausschließlich NES-, TurboGrafx-, C64-, Master System- oder Mega Drive-Spiele, die nur 2 Tasten benötigen, zocken will. Beim Rest sieht man dann aber alt aus. Der SNES RetroPort deckt hingegen alles ab, was keinen Analog-Stick benötigt.

Jetzt bin ich bestens gerüstet für den Release von Super Turrican 2 und Super Mario RPG: Legend of the Seven Stars, die offenbar irgendwann in den nächsten Monaten erscheinen sollen…

Turrican has left the building

Die Gegner-Galerie aus Super Turrican für VCAlle Welt spielt GTA4. Ich spiele Secret of Mana! Und immer mal wieder ein Spiel für die Virtual Console.

Dass ich das noch erleben darf. Völlig unverhofft ist vor einigen Wochen Super Turrican, gefolgt von Mega Turrican für die Virtual Console erschienen. Und als ob das nicht schon Grund genug zur Freude wäre: bei beiden wird quasi Bonusmaterial mitgeliefert!

Habe ich mich früher schon beklagt, dass VC-Spiele den Nachteil haben, dass die mitgelieferten Spiel-Anleitungen aus nicht viel mehr als einer Erläuterung der Tastenbelegung bestehen, gibt es in den Anleitungen von Super und Mega Turrican jetzt eine Gegner-Galerie! Dort sind die grafisch eindrucksvollsten Gegner in einer netten Collage in doppelter Bildschirmhöhe zusammengeklatscht worden. Das ist mit den teilweise liebevoll aufgemachten Anleitungen der Original-Spiele nicht zu vergleichen, aber doch eine schöne Abwechslung vom Einheitsbrei.

Aber der wahre Knüller kommt ja erst noch! Auf den Fotos links seht ihr die Gegner-Galerie von Super Turrican. Turrican-Kennern wird auffallen, dass dort Gegner zu sehen sind, die in ST nirgends auftauchen! Die Rede ist z.B. von dem grünen Kopf links oben, dem riesigen Mode 7-Gesicht links unten und diesem roten Typen mit den vier Armen rechts unten. Beim ersten Betrachten dachte ich mir „das sind vielleicht Gegner aus Mega Turrican, Factor 5 hat wahrscheinlich in beide VC-Turricans die gleiche Gegner-Galerie eingebaut“. Aber weit gefehlt, die Gegner-Galerie in Mega Turrican sieht völlig anders aus und enthält auch nur bekannte MT/T3-Gegner. Also woher kommen diese zusätzlichen Monster?

Eine mögliche Antwort habe ich ein paar Tage später im Netz aufgetan. Laut vc-reviews.com geht das Gerücht, dass diese Viecher aus einer früheren Version des Spiels stammen. Nintendo soll aber von Factor 5 verlangt haben, das Spiel auf eine kleinstmögliche SNES-Cartridge zu quetschen, wodurch diverser Inhalt des Spiels weggekürzt werden musste. Und es sei wohl nicht unmöglich, dass das komplette Spiel als „Super Turrican – Director’s Cut“ für die Virtual Console veröffentlicht werden könne.

Schaut man auf der Homepage von Factor 5 nach, bekommt man dieses Gerücht sogar teilweise bestätigt! Dort kann man nachlesen, dass ST auf einer 4 MBit-Cartridge ausgeliefert werden sollte, nachdem es schon als 6 MBit-Titel fertiggestellt war. Dadurch mussten nicht nur einige Grafiken entfernt werden, sondern auch ein kompletter Level und eine Zusatzfähigkeit der Beam-Waffe. Aber irgendwo, auf einer vergessenen Diskette, könne wohl noch der „Super Turrican – Director’s Cut“ existieren. Leider kein Wort davon, dass der Release des Director’s Cut geplant oder auch nur angedacht ist. Man kann also nur das beste hoffen.

NextGen im Hause RetroZocker

R-Type III: The Third Lightning auf der Virtual Console meiner neuen Nintendo-ErrungenschaftEndlich ist es soweit. Ich bin nun doch noch, weit eher als geplant, an meine Wii gekommen. Es war auch nicht einfach, dazu waren schwierige Verhandlungen mit meiner Freundin vonnöten. Am Ende habe ich dann zugestimmt, meine Seele zu verkaufen. Egal, dafür habe ich Nintendos neustes Schmuckstück jetzt vor unserem Fernseher stehen.

Vielleicht fragt ihr euch „Was will der denn mit einer neuen Konsole?“. Die Antwort ist, dass es mir hauptsächlich um die Virtual Console geht, ganz klar. Trotzdem ist auch an mir Wii Sports mit seiner Wiimote-Steuerung nicht vorübergegangen, aber dazu später mehr. Zuallererst habe ich mich also mit einem Classic Controller und Wii-Punkten eingedeckt, um mir einen Haufen Virtual Console-Titel leisten zu können. Bei dem aktuellen Angebot, das mittlerweile schon 100 Spiele umfasst, ist mir die Wahl gar nicht so leicht gefallen. Bekannterweise stehen Spiele für NES, TurboGrafx (einer 8/16bit-Konsole, die nie in Deutschland erschienen ist), Super Nintendo, Mega Drive und Nintendo 64 zur Verfügung. Nach langem Abwägen habe ich mich nun also für folgende Titel entschieden:

Super Mario Bros.
Das Mario-Spiel, mit dem der Klempner seinen Durchbruch hatte. Prinzessin Toadstool aus dem Pilz-Königreich wurde von Bowser entführt und alle Einwohner in Pilze verwandelt. Zeit für Mario, Ärsche zu treten, Goombas zu plätten und die Prinzessin zu retten. Spielt sich schnell und schnörkellos wie immer. Klar, das Spiel wird ja auch 1:1 emuliert. Sehr schön hier (wie bei jedem NES-Spiel für Virtual Console) ist die Tatsache, dass man den Classic Controller nicht unbedingt braucht. Man nimmt einfach die Wiimote, dreht sie um 90° und hat plötzlich einen NES-Controller in der Hand. Was mir aber sowohl hier als auch in der NES Classics-Version von SMB für Game Boy Advance aufgefallen ist: wenn man es einmal durchgespielt hat, kann man es in einer schwierigeren Fassung noch mal durchspielen. So weit so bekannt, aber selbst wenn man das Spiel zurücksetzt oder die Konsole abschaltet und das Spiel später wieder startet, bleibt das Spiel im schwierigeren Modus. Es gibt scheinbar keine Möglichkeit, in die leichte Fassung zurückzukehren, was ich schade finde.

Mario Kart 64
Die Fortsetzung des Überraschungs-Hits für Super Nintendo. Mit schnieker 3D-Grafik, 4-Spieler-Modi, noch besseren Items und einem Battle Mode, der genauso viel Laune macht wie bei Super Mario Kart (das ich mir übrigens, sollte es jemals für Virtual Console erscheinen, quasi sofort ziehen werde). Mario Kart 64 für VC war mein erster Anwendungsfall für den Classic Controller. Die Steuerung ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man die Steuerung per N64-Controller noch intus hat, aber nach kurzer Eingewöhnungszeit klappt das sehr gut. Bin gespannt, wie lange ich diesmal brauchen werde, um den Abspann zu sehen zu kriegen.

Punch-Out!!
Vor ein paar Wochen erst, als die Wii hier noch nicht Thema war, bin ich bei GameWorld hier um die Ecke gewesen, habe da zufällig Super Punch-Out!! für Super Nintendo gesehen (die kaufen und verkaufen da auch gebrauchte Spiele) und für sehr geringes Geld im fast neuen Zustand gekauft. Ich kannte es noch aus alten Testberichten von anno 1994 und auch den NES-Vorgänger hatte ich schon mal gespielt. Nun habe ich eine Wii und es gibt das Original für die Virtual Console! Also habe ich zugegriffen. Eine Investition, die sich gelohnt hat, denn ich wusste bis dahin gar nicht, dass es eine Spezial-Attacke gibt, die auf dem Start-Button liegt (für Uneingeweihte: man kauft sich im Wii-Shop-Kanal nicht nur die nackten Virtual Console-ROMs, auch Kurzfassungen der Spielanleitungen stehen dem Spieler dann zur Verfügung). Vielleicht habe ich ja jetzt mal die Chance, jeden Gegner K.O. auf die Matte zu prügeln.

Bomberman ’93
Mein erstes TurboGrafx-Spiel ever, wenn auch nur virtuell. Unter den TurboGrafx-VC-Titeln sind eine Menge Shooter, die vielversprechend aussehen, leider kenne ich (noch) keinen einzigen davon. Mit Bomberman hingegen kann man eigentlich nur selten was falsch machen und eine Nintendo-Konsole ohne ein Bomberman ist auch irgendwie traurig, also habe ich hier zugeschlagen. Prinzipiell spielt sich Bomberman ’93 so wie Super Bomberman, die Items sind fast identisch. Da das TurboGrafx offenbar eine Konsole war, dessen Controller ebenso wie der des NES zwei Aktions-Buttons und zwei weitere Tasten hatte, hat man hier also die Wahl, mit jedem möglichen Controller für Wii zu spielen. So habe ich also zuerst mit der reinen Wiimote gespielt. Hier treten aber überraschenderweise Schwächen auf: die Taste zum Bombenlegen reagiert nicht immer und wenn man schon Bomben mit Fernzünder hat, explodieren die grundsätzlich rechtzeitig, bevor man in Deckung gehen konnte. Spielt man das Spiel aber mit dem Classic Controller, hat man diese Probleme gar nicht. Sehr seltsam, aber damit kann ich leben. Das Spiel an sich bietet das übliche Bomberman-Gameplay, aber die Endbosse scheinen ziemlich hart zu sein. Den ersten habe ich jedenfalls noch nicht geknackt. Aber ich arbeite dran.

The Legend of Zelda: A Link to the Past
Seltsame Dinge gehen vor im Schloss von Hyrule. Seit Agahnim, ein neuer Hof-Zauberer, im Lande ist, lebt der König zurückgezogen, außerdem sind sechs Mädchen verschwunden. Und Prinzessin Zelda soll die nächste sein. Eines Nachts empfängt Link einen telepathischen Hilferuf von ihr, in dem sie ihm mitteilt, dass sie von Agahnim gefangen genommen und in den Kerker des Schlosses gesperrt wurde. So macht er sich auf den Weg, sie zu befreien und gerät dabei immer tiefer in eine dunkle Verschwörung… aaah, ich liebe dieses Spiel. Allein dieser Titel war damals schon Grund genug, ein Super Nintendo zu kaufen. Und auch heute ist dieses Spiel noch genauso spielbar wie vor 15 Jahren, in punkto Atmosphäre steht es einem Ocarina of Time in nichts nach. Uneingeschränkte Kaufempfehlung! In diesem Fall ist es allerdings schade, dass die VC-Titel-Spielanleitungen so rudimentär ausfallen. Die Original-Anleitung war sehr liebevoll aufgemacht, inklusive der Schöpfungsgeschichte des Hylianischen Reiches und jeder Menge Artwork. Es wäre vielleicht keine schlechte Idee gewesen, die Original-Anleitungen im PDF-Format o.ä. mitzuliefern. Naja, man kann nicht alles haben.

R-Type III
R-Type III: The Third Lightning für Super Nintendo war der erste R-Type-Titel, der nicht auf einem Spielhallenautomaten basierte, was es den Programmierern erlaubte, die Fähigkeiten des SNES voll auszureizen, und hat daher damals in den Spielezeitschriften gute Wertungen erhalten. Soweit ich weiß, ist dieses Spiel nie in Deutschland erschienen (ich kann mich auch irren). Auf diesen Titel war ich schon immer heiß, und da ich sowieso auf Shooter stehe, war hier meine Gelegenheit, zuzugreifen. Es lohnt sich wirklich, man bekommt hier allerhand fürs Auge geboten. Die Fähigkeit, die Waffe des Schiffs vor dem Schuss aufzuladen, wurde hier derart verstärkt, dass der Schuss hinterher fast 1/4 der Bildschirmhöhe einnimmt, was so ziemlich jeden Gegner, der das Pech hat, in der Schusslinie zu sein, unverzüglich ins Nirvana befördert. Geblieben ist aber der Schwierigkeitsgrad. Tja, mesdames et messieurs, der Kampf gegen das Bydo Empire ist kein Kindergeburtstag! Üben, üben, üben ist hier angesagt. Bislang bin ich selbst nur bis zum zweiten Endgegner gekommen.

F-Zero
Auch das Spiel, das damals eindrucksvoll den Mode 7-Effekt präsentiert hat, ist für die Virtual Console zu haben und befindet sich jetzt auf meinem internen Wii-Speicher. Wir befinden uns im 26. Jahrhundert, den Menschen wird langweilig und so kommt irgendwer auf die Idee, das antike Formel 1-Rennen auf ein zeitgemäßes Level zu bringen. Mit hoch über dem Boden schwebenden Rennstrecken (und daher tödlichen Abgründen ringsum), schwebenden Gleitern, die locker über 400 km/h erreichen, Sprungschanzen, Beschleunigungsstreifen und verminten Strecken-Abschnitten. Bis dahin hatte damals niemand ein schnelleres Rennspiel erlebt. Das einzige, was schmerzlich vermisst wurde, war ein 2-Spieler-Modus. Aber auch so hat das Spiel für Laune gesorgt auf der Jagd nach neuen Bestzeiten. Auf der Satellaview-Erweiterung fürs SNES gab es später noch ein F-Zero 2 mit neuen Gleitern und neuen Strecken. Ich frage mich, ob das auch noch seinen Weg in die Virtual Console finden wird.

Lylat Wars
Die Fortsetzung zu Starwing bzw. Star Fox auf dem Super Nintendo (das ich für die Virtual Console auch noch vermisse), ursprünglich veröffentlicht auf dem Nintendo 64. Andross ist wieder da, um das Lylat-System zu unterwerfen. Die Armee hat gegen ihn mal wieder keine Chance, aber es gibt da ja zum Glück noch das Star Fox Team, das Andross schon einmal besiegt hat und nun wieder herbeigerufen wird, um den Tag zu retten. Hier wurde im Prinzip Starwing genommen und an allen Enden verbessert. Vernünftige 3D-Grafik, mehrere alternative Routen durchs Lylat-System, manche Levels finden nicht im Gleiter, sondern in einem Panzer oder einem U-Boot statt, Endgegner kann man nicht nur von vorne, sondern von allen Seiten angreifen, und es gibt einen Battle Mode für bis zu vier Spieler. Schade ist nur, dass es keine Rumble-Effekte gibt, da der Classic-Controller dafür nicht ausgelegt ist. Damit verpasst man wirklich was, denn ich kann mich erinnern, dass im letzten Level damit u.a. ein Herzschlag simuliert wurde, was der Atmosphäre in dem Moment sehr zuträglich war.

Ich denke doch, dass diese Virtual Console-Spiele fürs Erste reichen sollten, obwohl ich schon einige andere ausgemacht habe, die ich mir früher oder später zulegen werde. Als Inhaber eines Club Nintendo-Accounts auf nintendo.de bin ich noch im Besitz von 6640 Sternen, die man ja irgendwann in Wii-Punkte umtauschen können soll. Ich hoffe, dieser Zeitpunkt kommt bald, denn angenommen, der „Wechselkurs“ würde bei 1:1 liegen, könnte ich mir beispielsweise den Gegenwert von 6 N64-Spielen und einem TurboGrafx-Spiel runterladen. Oder 8 SNES-/Mega Drive-Spiele. Oder 11 TurboGrafx-Spiele. Oder 13 NES-Spiele. Zumindest gibts für gekaufte VC-Spiele schon mal Sterne bzw. wird es welche geben. Wenn man in der Übersicht nachschaut, steht da z.B. nur „Danke, dass du ‚Super Mario Bros.‘ Bald stehen dir deine Sterne zur Verfügung.“ Aha, danke.

Zu Wii Sports wollte ich ja auch noch was schreiben! Die Regeln der Sportarten sind teilweise vereinfacht, was aber nicht wirklich stört. Beim Tennis, Baseball, Golf, Bowling und Boxen hat man auch mit der Wiimote-Steuerung schon genug zu tun. Dadurch gerät man leicht ins Schwitzen, fast so, als wenn man die entsprechenden Sportarten gerade wirklich ausübt. Und auch ich stelle fest, dass Nintendos Plan aufgeht, weil die Wii durch ihr Bedienkonzept eine Konsole ist, die Leute zum Zocken vor einem Fernseher versammeln kann, von denen man das vorher nie und nimmer erwartet hätte. Mein erster Gast war meine Freundin, die erst sporadisch, dann regelmäßig zugeguckt hat, was ich da treibe, und die dann auch mal eine Wiimote in die Hand genommen hat („Willste nicht mal mitspielen?“ „Na gut.“). An manchen der Wii Sports-Spiele hat sie dann auch wirklich Gefallen gefunden, am ersten Tag war sie sogar in allem außer Tennis besser als ich. Gestern abend hatte ich dann zwei Leute zu Besuch: ein Weiblein, knapp unter 20, mit sehr wenig Spiele-Erfahrung (zumindest nehme ich das an). Und ein Männlein, Ende 20, spielt ansonsten ausschließlich Sensible Soccer mit mir auf einem Amiga-Emulator. Beide hatten anfangs ihre Probleme mit der Steuerung, aber wie unschwer zu erkennen war, hatten beide eine Menge Spaß damit. Wir wollen das Ganze sogar irgendwann mal wiederholen. Wirklich unglaublich, sowas habe ich noch mit keiner anderen Konsole bei Nicht-Gamern erlebt. Gestern erhielt ich außerdem noch einen Anruf, eine Einladung zu einer Geburtstagsparty nächsten Freitag. Und ob ich nicht mal meine Wii mitbringen wolle. Tja, nächstes Wochenende wird also die Partytauglichkeit der Wii getestet.

So, liebe Leser, ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Retro-Fähigkeiten der Wii geben und euch auf den Geschmack bringen. Für mich hat sich der Kauf jedenfalls jetzt schon gelohnt. Und ich erwarte allersehnlichst Mega Turrican vom Mega Drive für die Virtual Console, denn als typischer Nintendo-Liebhaber-und-Sega-Hasser in den 90ern habe ich nie ein Mega Drive besessen, wodurch Mega Turrican der einzige wichtige Turrican-Titel bleibt, der mir noch fehlt. Und damit entlasse ich euch in die Nacht.